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[Dresden Files] Aspektübersicht

Ron (der vom Edieh-Blog) hat aus Enkidis Übersichtsblatt für Aspekte (Direktlink aufs PDF) eine ausfüllbare Version erzeugt: Spielleiterübersicht für Charakteraspekte (ausfüllbares PDF).

Update: Jetzt auch im Downloadbereich!

[Full Moon RPG] Details

Dom hat ja eben schon auf das Kickstarter-Projekt “Full Moon RPG” hingewiesen. Mich hat natürlich interessiert, was denn das “schlanke” FATE so bedeuten soll – also hab ich schnell mal nachgefragt und Paul Stefko hat auch gleich geantwortet:

  1. Reducing the skill list to a few broad skills, but allowing specializations in those skills that raise the bonus for more specific actions. For example, there is a single Fighting skill, but you could specialize in Firearms, Blades, or Grappling to improve in specific kinds of combat.
  2. Eliminating stress as the pacing mechanic in conflicts. Instead, a character is taken out if the attacker achieves spin on his attack roll. (Spin is achieved when the roll succeeds with three or more shifts.) Consequences no longer reduce stress but add to the defender’s roll retroactively, reducing the attacker’s shifts. Attacks that do not achieve spin still generate a temporary advantage, granting the attacker a bonus in the next round.

If you go to the Kickstarter page and look at the first update, I provided a PDF of the Basics chapter which outlines the core of the rules. It should give a good idea of the broad stroke of what I’m doing with the system.

Full Moon RPG

Bei Kickstarter gibt es ein neues FATE Projekt. Noch haut es mich nicht aus den Socken. Bulldogs klingt vom Setting spannender und die Regelmechaniken von Diaspora sind Top.Wozu noch ein eingedampftes Fate? Das Alleinstellungsmerkmal erschließt sich mir noch nicht, nichtdestotrotz will ich drauf hinweisen:

You came here to get rich. You harvest metals and silicon for space construction. You mine He-3 for fusion power. You spend weeks alone, surveying tens of thousands of square miles. At the end of the month, you come to town, accounts flush with currency.

You came here to start over. You’ve done things you can’t talk about to anyone. Things you aren’t proud of. Up here, nobody gives a damn. You can keep yourself to yourself, as long as you don’t piss anybody off.

You came here to live free. No government. No taxes. No prisons. No law at all. Or so they said.

You came here looking for something you couldn’t find on Earth.

Good luck with that.

Full Moon is a roleplaying game about life on the lunar frontier. Sometime in the future, man has colonized the moon in search of minerals rare and valuable on Earth. Men and women come in search of their fortunes, and where the ambitious go, opportunists follow.

Full Moon is based on Fate, a set of rules that has been used in games ranging from contemporary urban fantasy (the Dresden Files RPG) to far-future hard science fiction (Diaspora). The system is built for games where the players have as much investment in telling the story as the GM does, and the rules reward players for their interest by giving them plenty of tools for influencing the game.

Still, many previous incarnations of Fate have been big, heavy books filled with pages of examples, rules, and details, but we wanted to avoid this with our game. In Full Moon, we hope to present a version of Fate that is slimmed down and easy to run from, without sacrificing what makes the system versatile and engaging.

Full Moon will be a softcover trade paperback (6″x9″) book that will include the author’s take on the Fate system, rules for creating characters, running conflicts on an individual scale, and generating settings and factions that respond to the players’ actions in community-level conflicts. A sample setting, also titled “Full Moon”, will be included to provide an example of these rules in action.

[The Spirit of the Laundry] Abenteuergenerator

Falls jemand meine VerFATEung des Laundry RPGs, The Spirit of the Laundry, spielen sollte (oder, trotz dieser fantastischen Alternative das Original), der wird den automatischen Abenteuergenerator zu schätzen wissen, der solche tollen Abenteuer erzeugt. Sogar mit kursiven Aspekten!

///— Clearance STALKER VOID ARCHER Eyes Only —/// The characters’ mission is to go to target location and look around for anything unusual – the characters are not told anything more. The operation will occur in a cave. The characters must deal with another department that wants the characters to fail (to score political points). Eventually, it becomes apparent that this is a deliberate attack on the Laundry. The characters are walking into big trouble. Predictive Branch warns that a(the) character(s) may be placed in a position of unexpected authority because the boss has gone missing. The overall situation is writhing and pallid.

Die Spielarten von FATE

Dieser Artikel basiert auf “Editorial 19 Februar 2012: Die Spielarten von FATE” des exzellenten d6ideas.com. Ich habe lediglich nochmal eine sprachliche Glättung vorgenommen und an der einen oder anderen Stelle etwas (meist ein Komma) nachgetragen oder die Formulierungen wieder etwas stärker an das Original herangeführt. – Karsten

Das folgende ist eine Übersetzung des englischen Beitrags Fate and Its Branches vom Großmeister Fred Hicks höchstpersönlich, mit einigen Ergänzungen und Modernisierungen, die ich in [eckige Klammern] gesetzt habe. Vereinzelt habe ich auch Dinge herausgestrichen, die sich inzwischen erledigt hatten. – Shadom

FATE und seine Ableger

Es ist die Natur eines jeden freien Systems wie FATE, dass sich über die Jahre einige Ableger gesammelt haben. Ehrlich gesagt habe selbst ich es nicht geschafft, alle davon im Blick zu behalten. Zumindest das würde ich gerne ändern, wenn auch nur in Ansätzen, und sie hier auf der Seite zu katalogisieren.

Und dieser Post hier ist der Anfang in dem ich versuche frei von der Leber weg über alle FATE Varianten zu berichten, die ich kenne. Ich werde sicherlich mindestens eine vergessen und dafür entschuldige ich mich schon jetzt.

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Großgefechtslagen

Auf dem Tanelorn-Treffen hatte ich bei der von „mieser Wicht“ geführten Malmsturm-Runde großen Spaß. Den Großteil der Zeit haben wir damit verbracht, eine Befestigungsanlage gegen unendliche Horden von Untoten zu halten. Es war ein epischer Fight, der ganz großartig von Orko in einem Gedicht (!) als Diary beschrieben wurde.

Im Anschluss haben wir darüber diskutiert, welche Vor- und Nachteile die von „mieser Wicht“ gewählte Abbildung der Schlacht hatte. Seitdem habe ich noch etwas mehr über dieses Szenario nachgedacht. Alles, was im Folgenden geschrieben steht, baut auf dem von „mieser Wicht“ genutzten Modell für Massenschlachten und dem Gespräch mit ihm und den anderen Teilnehmern der Runde auf, denen hiermit ganz herzlich gedankt sei. Ganz nebenbei erwähnt, es war eine epische Runde!

„Es mag der Tag kommen, an dem wir nüchtern nach Hause gehen müssen. Aber dieser Tag wird nicht heute sein!“
- Falke356

Zielsetzung

Die Charaktere sollen in einer Schlacht rocken können. Dabei müssen Sie taktische Entscheidungen treffen und sollen zusammenarbeiten. Die Schlacht soll zudem in einem engen Zeitfenster abgehandelt werden. Es soll möglichst spannend sein und evtl. sogar gefährlich für die individuellen PCs. Weiterlesen »

[Spirit of the Laundry] Testlauf

Meine Anpassung von FreeFATE für das Laundry Setting haben wir am Wochenende endlich mal getestet. Ron hat seine Erfahrungen und seine Kritik aufgeschrieben – Danke Ron!

Lügen und Täuschen in FATE

Rollenspiel Karneval

Rollenspiel Karneval

Anlässlich des Januarthemas des Rollenspielkarnevals “Verkleiden, Lügen & Täuschen” habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema Lügen und Täuschen in FATE gemacht.

Ich sehe im Wesentlichen drei Möglichkeiten, die Täuschung mechanisch umzusetzen (Ich beziehe mich für die Beispiele auf Dresden Files als Regelwerk).

  1. Einfache Probe: Täuschen gegen eine feste Schwierigkeit
  2. Wettstreit: Eine Probe gegen einen Verteidigungswurf
  3. Täuschen als Manöver: Das Erzeugen eines Aspekts
  4. Sozialer Konflikt: Täuschung als Niederlage

1. Einfache Probe: Täuschen gegen eine feste Schwierigkeit

Ich stelle mir das Vorgehen so vor: Es sind gute Wachen, also muss gegen “gut” (+3) gewürfelt werden. Die Zahl der erreichten Erfolge wird genutzt, um auf der Zeitskala zu bestimmen, wie lange das Opfer der Täuschung glaubt. Erreicht meine Probe also genau die nötige +3, so glaubt mir die Wache “einen Moment”, schaffe ich eine +4, dann “ein paar Augenblicke”.

2. Wettstreit: Täuschen durch eine Probe gegen einen Verteidigungswurf

Man könnte die Täuschungshandlung aber auch so gestalten: Der PC würfelt auf “Deceit”, das Ziel der Täuschung auf “Alertness”, “Empathy” oder ähnliches und es wird verglichen, wer die Probe besser schafft – ein Gleichstand geht an den Verteidiger – die Erfolge könnte man wiederrum für die Zeitskala verwenden. Evtl. sollte man aber jetzt mit einen einzelnen Erfolg mit “eine Minute” gleichsetzen, da der Verteidiger wohl eher höhere Werte haben dürfte.

3. Täuschen als Manöver: Das Erzeugen eines Aspekts

Als Variante von Vorschlag 2 könnte – durchgeführt als Wettstreit – die Täuschung auch als Manöver betrachtet werden. Bei Erfolg hat das Opfer den Aspekt “getäuscht” (oder ähnlich) auf sich liegen. Um es dann zu einer Handlung im Sinne der Täuschung zu “zwingen”, müsste man den Aspekt dann reizen (compel). Natürlich kann der Aspekt – wie sonst auch immer – für alle anderen Zwecke verwendet werden.

4. Sozialer Konflikt: Täuschung als Niederlage

Die große Lösung – für eine alles bestimmende Täuschung im Endkampf z.B. – bietet es sich an, die Täuschung als sozialen Konflikt (Kampf) auszugestalten. Hier würde also richtig in Kampfrunden gehandelt, mit Manövern, Angriffen, Blocks – die ganze Bandbreite der Kampfregeln von FATE können genutzt werden. Getäuscht ist der Verteidiger erst dann, wenn er den Kampf völlig verliert, aufgibt oder (selber) eine geeignete Konsequenz wählt, die dann wie unter 3. genutzt werden kann.

5. Die richtige Lösung

gibt es – wie immer bei FATE – nicht. Jeder der oben vorgeschlagene Lösungswege ist zulässig und kann der richtige sein. Geordnet sind die Ansätze nach dem “Detailgrad”, also nach dem Fokus den die Täuschung im Spiel haben soll. Um sich eben an einer gelangweilten Stadtwache vorbeizulügen ist der erste Vorschlag sicherlich am sinnvollsten. Soll die Täuschung schon eine wichtige Rolle spielen, dann bietet sich Vorschlag drei an – mit dem Aspekt kann man viel erreichen und das Opfer ausführlich manipulieren. Vorschlag vier ist nur für dramatische Schwerpunkte geeignet, da hier viel Zeit vergeht, bis das Ergebnis feststeht.

Anmerkungen?

 

FreeFATE auf deutsch hat eine eigene Seite

FreeFATE-Regeln als Buch

FreeFATE Regelbuch

Enkidi hat für FreeFATE auf deutsch eine eigene Seite gestartet, auf der das SRD frei abrufbar ist. Zudem hat Sie gefragt, ob Interesse an einer dritten Auflage des gedruckten Regelwerks besteht (der Download ist natürlich weiterhin kostenlos, aber Papier ist am Spieltisch schon praktischer…). Dazu braucht sie noch ein paar Besteller, damit der Preis nicht so sehr hoch ist. Bei Interesse kann man sich im Bestellthema im Tanelorn melden oder, falls man im Tanelorn nicht angemeldet ist, sie direkt anschreiben.

Stress, Konsequenzen und das Fraktale

Der Beitrag ist eine Übersetzung von „Stress, Consequences, and the Fractal“, den Fred Hicks am 02. Februar 2011 auf Faterpg.com geschrieben hat.

Heute werde ich tiefer in die Begriffe „Stress“ und und „Konsequenzen“ in Fate einsteigen und darüber sprechen, wie das Prinzip des Fate-Fraktals dazu genutzt werden kann, das Modell zu verkomplizieren – aber auf eine gute Art und Weise.

Ein paar Worte über Stress

Eigentlich sind Konsequenzen das spannende am System – weil es sich um Aspekte handelt. Aber um zu den Konsequenzen zu gelangen, müssen wir über Stress sprechen.

Also, was ist Stress nun wirklich?

Aus der Sicht des Systems ist Stress ganz einfach ein Mechanismus zur Steuerung des Tempos (das gilt genau so für die Hitpoints/Lebenspunkte bei D&D). Es ist eine Art zu messen, wie lange ein Charakter in einem Kampf bestehen kann und damit eine Art zu bestimmen, wie lange ein Kampf dauert. Weiterlesen »